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Newsflash: Bitcoin über 4.000 USD, Bitmain stellt neuen Asic Chip vor

Der Kryptomarkt hat von Freitag auf Samstag einen kurzfristigen Anstieg des Gesamtmarktkapitals von 134 Milliarden USD auf 140 Milliarden USD gesehen. Bitcoin hat dabei die wichitge Widerstandsmarkt von 4.000 USD geknackt und steht derzeit stabil bei einem Preis von 4034 USD. Einige Analysten, darunter auch Chef-Analyst von eToro Mati Greenspan, sehen in der derzeitigen Entwicklung eine Art Kryptofrühling für die Altcoins „Alt-Saison“.

Viele Altcoins konnten in kurzer Zeit große Preisanstiege verzeichnen und gegenüber Bitcoin Boden gut machen. Wenn das derzeitige Kontinuum langfristig gehalten werden kann, könnte sich eine neue Rallye anbahnen. Die weiterhin anhaltenden Diskussion der SEC rundum die Frage welche Kryptowährungen als Security eingestuft werden und weitere regulatorische Unklarheiten vermitteln ebenfalls Unsicherheit. Falls diese Fragen jedoch geklärt sind, wird dies die Sicherheit und das Vertrauen in die Kryptomärkte stärken (frei übersetzt):

Wenn wir darauf hoffen den Krypto-Frühling riechen, wird es notwendig sein, dass die Leute mit den Behörden sprechen. Aber ich glaube, dass der Krypto-Frühling kommen wird.

Ein weiterer Grund für den kürzlichen Preisanstieg könnte der Start der vierteljährlichen Futures-Kontrakte auf der Kryptobörse Bitmex sein. Analyst Luke Martin wies auf Twitter daraufhin, dass hierbei eine sich immer wiederholende Korrelation stattfinden würde (frei übersetzt):

Der $ BTC-Anstieg begann unmittelbar nach dem Beginn des Handels mit den neuen Bitmex-Vierteln… Identisches Muster zu den beiden vorherigen Ereignissen, die im Thread hervorgehoben wurden. Markieren Sie dies in Ihrem Kalender, da dies eindeutig ein Ereignis ist, auf das der Markt aufmerksam ist.

Bitmain stellt neuen Chip vor

Der Bitcoin-Mining Gigant stellt seinen nächsten 7-nm-Asic-Chip MB 1397 vor. Dieser soll in Bezug auf Effizienz und Leistung für das Mining von Bitcoin und Bitcoin Cash. Dieses Upgrade soll eine Energieeinsparung von mehr als 26,8% gegenüber dem Vorgängermodell (7-nm-Chip BM1391)  ermöglichen.

Das Team von Bitmain hat mit Hochdruck daran gearbeitet, die Kosten zu senken und ein Design zu entwickeln, mit dem Architektur und die Wirtschaftlichkeit dieses neuen Chips deutlich verbessert worden sind. Der BM1397-Chip wird in den neuen Modellen S17 und T17 enthalten sein, die jedoch zu einem späteren Zeitpunkt angekündigt werden.

Featured Image: Sashkin | Shutterstock

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Bitbonds STO hat bisher etwa 1 Mio € eingesammelt

Bitbond hat es geschafft: Der erste deutsche STO nimmt seinen Lauf und bringt seit Verkaufsbeginn etwa Million Euro in die Firmenkasse.

Sicherer Kurs durch Bindung an den Euro

Nach der Ausgabe seiner neuen Währung unter dem Namen BB1 Security Tokestehen nun die offiziellen Details von Seiten des Unternehmens Bitbond. Zur Wochenmitte hatte der Anbieter endlich den schon länger angekündigten Security Token Offering durchgeführt. Damit ist Bitbond der erste deutsche Dienstleister, dem dieser Schritt gelungen ist. Anders als digitale Währungen wie Bitcoin und Litecoin, die in vielen Phasen eine hohe Anfälligkeit für Kursschwankungen aufweisen, handelt es sich bei diesem neuen Coin um eine Währung mit Bindung an den Kurs des Euro.

Frühzeitige Investition bringt STO-Nutzern Preisnachlässe

Als angestrebten „Hard Cap“ hat der Finanzierungsdienstleister eine Marke von 100 Millionen vorab festgelegt, pro Token wird ein Kurs von 1,00 Euro angesetzt. Als technische Grundlage dient bei der Markteinführung und dem Handel des STO die Blockchain aus dem Stellar System. Interessant für Investoren, die frühzeitig eingestiegen sind: Sie kamen (und kommen weiterhin) in den Genuss eines Rabatts. Dieser wurde als gestaffeltes Modell gewährt und lag in der frühen Phase bei stattlichen 30 Prozent. Während der Zeichnungsphase sind der Rabatt nun auf zuletzt nur noch drei Prozent, bis dann endgültig der eigentliche Nominalkurs Gültigkeit haben wird.

Eher klassische Geldanlage als Krypto-Investment?

Zum Start der neuen Währung konnte das Unternehmen binnen weniger Tage nach aktuellen Berichten Einnahmen in Höhe von etwa einer Mio. Euro vermelden. Dies ist zwar nur ein Hundertstel des geplanten Gesamtvolumens, allerdings erstreckt sich allein die erste Emissionsphase über einen Zeitraum bis zu 10.05.2019, so bleibt noch mehr als genug Zeit, um die restlichen Token zum günstigen Preis in Umlauf zu bringen. Anreiz für Investoren: Sie sollen über einen Zehnjahreszeitraum je vier Prozent Zinsen pro Jahr erhalten. Das mag im Vergleich zu Investments in „echt“ Coins wie Ethereum oder Ripple nicht viel erscheinen. Dafür wirft der Coin aber eine sichere Rendite ab.

Featured Image: Von grejak | Shutterstock.com

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Binance zerstört BNB, um Wert zu steigern

Die größte Krypobörse der Welt, Binance, zerstört ihre eigenen Tokens, um den Wert der Coins längerfristig zu steigern. Obwohl dies im ersten Moment als große finanzielle Einbuße für die Börse erscheinen mag, steckt dahinter eine interessante Idee. Trotzdem steht die Community den „Coin Burns“ in jedem Quartal skeptisch gegenüber und die Aktion könnte damit für Binance ziemlich schiefgehen. Wie sich der Kurs der Binance Coin entwickelt und was hinter der Zerstörung der Tokens steckt, erfährtst du bei Coin Hero!

Coin Burns – Eine Wertsteigerung?

Die Idee hinter den Coin Burns ist gut durchdacht: Jedes Quartal kauft Binance Tokens von Investoren zurück, um sie zu zerstören. Von 200 Millionen BNB soll dadurch im Laufe der Zeit ungefähr die Hälfte zerstört werden, um den Preis zu steigern und den Handel mit BNB anzutreiben. Mittlerweile wurde die angekündigte Aktion bereits fünf Mal durchgeführt. Im Juli 2018 wurden dabei Coins im Wert von 33 Millionen US-Dollar zerstört, im Oktober handelte es sich um eine Summe im Wert von 17 Millionen US-Dollar. Nach Aussagen des CEOs Changpeng Zhao, nutzt Binance jedes Quartal 20% seines Profits, um die Coins zu kaufen und zu zerstören.

Die ursprünglichen 200 Millionen BNB wurden damals herausgegeben, um Geld von Investoren für den Aufbau der Börse zu sammeln. Das Versprechen, diese wieder zur Hälfte zurückzukaufen – mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einen höheren Preis als beim Verkauf – sollte die Belohnung für das Vertrauen der Investoren sein. Mit der Zerstörung der Coins soll der Preis durch das geringere Angebot nach oben getrieben werden. An sich also eine schlaue Strategie, die leider nicht unbedingt aufgeht, denn während der bisherigen Coin Burns konnte keine signifikante Steigerung des Werts vernommen werden.

Wirtschaftstheorie in der Praxis

Wer den Preis eines Produkts steigern will, muss das Angebot reduzieren. So einfach erklärt sich der Gedankengang hinter den drastischen Schritten von Binance. Sie gehen sogar soweit und bezeichnen die Coin Burns als Dividenden für Investoren. Diese Art der potentiellen Preissteigerung ist eine Belohnung für die Unterstützung beim Aufbau der Börse und soll den Handel mit Kryptowährungen weiter anheizen. Diese Art der Gewinnverteilung hat viele Vorteile, wie Changpeng Zhao erklärt. Es gibt hier fast keine Kommissionskosten, keine steuerlichen oder rechtlichen Auswirkungen und weniger Arbeit für das gesamte Team von Binance.

So hat der Coin Burn einige finanzielle Vorteile, die Preissteigerung steht aber natürlich im Vordergrund. Man darf hier jedoch nicht vergessen, dass der Wert einer Kryptowährung keinem reellen Gegenwert unterliegt. Wie sich der Kurs verändert, hängt damit hauptsächlich von Nachrichten, Informationen und Voraussagen von Experten, sowie der Nachfrage am Markt ab. Sollten die Coin Burns bei der Community also schlecht ankommen, könnte hier genauso gut ein Preistief erzeugt werden. Dieses Risiko scheint das Team von Binance aber freiwillig einzugehen. Derzeit steht der Kurs der Binance Coin bei 9,76 US-Dollar oder 8,51 Euro. Gemessen an der Marktkapitalisierung ist BNB derzeit auf Platz 14 der wertvollsten Kryptowährungen, ist bislang bei anderen Brokern wie eToro jedoch noch nicht akzeptiert. Ob die Coin Burns daran etwas ändern werden, ist fraglich.

Mit den Coin Burns von Binance Coin will die Börse den Preis der Tokens in die Höhe treiben und Investoren für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung belohnen. Ob sich der Kurs schon bald nach oben bewegt oder ob die Community sich von BNB abwendet, bleibt abzuwarten!

Krypto- und Blockchain-Arbeitsstellen in den USA um 300 % angestiegen

Berichten von Forbes zufolge hat die Zahl der Arbeitsplätze in der Bockchain- und Kryptobranche in den letzten 12 Monaten in den USA um 300 % zugenommen. Gründe dafür sind der Boom am lokalen Arbeitsmarkt und das große Interesse, das im letzten Jahr an Bitcoin & Co. bestand.

Ganze 7,14 Millionen unbesetzte Stellen sind in den USA allein im August dieses Jahres entstanden. Das ist eine Rekordzahl, die zum starken Wachstum, auch bei Krypto- und Blockchain-Arbeitsstellen, geführt hat. Auf dem Wirtschafts-Forschungsblog der Website Glassdoor wurde veröffentlicht, dass im August allein 1.775 neue Blockchain-Stellen in ihrer amerikanischen Datenbank zu finden waren. Die Datenbank des Unternehmens enthält Millionen von offenen Stellen. Zu Beginn des Jahres waren es nur 693 neue Stellen und um die gleiche Zeit im letzten Jahr nur 446 Stellen.

Der Blockchain-Markt entwickelt sich

Anhand dieser Daten ist demnach ein deutliches Wachstum am Kryptomarkt erkennbar. Das eher schlechte Jahr für die Kurse vieler Kryptowährungen hatte also keinen Einfluss auf den Stellenmarkt in der Branche –ganz im Gegenteil. In den letzten Monaten entwickelte sich eine Vielzahl von neuen Partnerschaften, Investitionen, Zuschüssen, Startups und vieles mehr rund um das Thema Kryptowährungen.

Beispielsweise möchte die Ethereum Foundation zusammen mit einer Gruppe von anderen Förderern insgesamt 100 Millionen Dollar an Unternehmen und Projekte ausschütten, die einen positiven Beitrag zur Weiterentwicklung der Ethereum-Blockchain geleistet haben. Dadurch soll die Blockchain verbessert werden, was wiederum die Möglichkeit neuer Arbeitsstellen eröffnet. Möglicherweise führt auch eine Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftssituation im Land zu einem Anstieg im Kauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

Welche Stellen werden angeboten?

Glassdoor berichtet darüber hinaus, dass im Bereich Blockchain vor allem Arbeitskräfte im Bereich Technik und Ingenieurwesen gesucht werden. Die höchste Nachfrage gibt es also ganz eindeutig nach Entwicklern, diese Stellen machen 19 Prozent der ausgeschriebenen Angebote aus. Frontend-Ingenieure sowie andere spezialisiertere Arbeitskräfte werden am zweithäufigsten gesucht. Insgesamt ist es sehr deutlich, was bei Blockchains gefragt ist: Ingenieure und Arbeitnehmer mit Kenntnissen im Technik- und Wissenschaftsbereich bilden insgesamt 55 % aller Ausschreibungen.

Das bedeutet aber nicht, das nur Arbeitnehmer mit technischen Fähigkeiten gefragt sind, denn die Recherche hat ergeben: Je größer das Unternehmen ist, desto mehr Bedarf an Stellen in anderen Bereichen gibt es – zum Beispiel im Business-, Finanz- oder Marketingbereich. Zu den Firmen, die am meisten Krypto- und Blockchain-Stellenangebote führen, gehören IBM sowie das Blockchain-Unternehmen ConsenSys, das vom Mitbegründer von Ethereum Joseph Lubin geleitet wird. Zusammengenommen bieten beide Unternehmen stolze 12 % der offenen Stellen an.

Überdurchschnittliche Bezahlung für Blockchain-Arbeitsstellen

Durchschnittlich verdienen MitarbeiterInnen auf Blockchain-Stellen laut Forbes fast 85.000 US-Dollar pro Jahr. Somit liegen 62 % davon über dem durchschnittlichen Gehalt in den USA, das bei etwa 52.664 US-Dollar liegt, schreibt das Magazin weiter. Bei Glassdoor lag die höchste Bezahlung von Blockchain-Arbeitsstellen bei 223.667 US-Dollar pro Jahr. Viele der Unternehmen, die am meisten am Stellenmarkt vertreten sind, sind Startups. So suchen Coinbase, Figure und Kraken nach einer Reihe von neuen Arbeitskräften. Doch Handelsplattformen und Broker wie unser Testsieger eToro profitieren ebenfalls vom Boom auf dem Krypto-Arbeitsmarkt und bieten einschlägig interessierten Arbeitnehmern potenziell viele attraktive und gut bezahlte Stellen an.

Künftig Schnelles Wachstum am Kryptomarkt

Während es nicht sicher sei, ob sich Kryptowährungen und Blockchaintechnologie in Zukunft langfristig bewähren würden, so der Forbes-Bericht, sei der Arbeitsmarkt wohl darauf vorbereitet, „sein schnelles Wachstum in der nahen Zukunft fortzusetzen“.

Ob die Entwicklungen am Arbeitsmarkt eine Auswirkung auf den Kurs von Kryptowährungen haben werden, muss sich erst noch herausstellen. Derzeit scheint vor allem der Erwerb von Ripple mit einem Wachstum von 6,17 % in den vergangenen 7 Tagen anzusteigen und es werden auch deutlich mehr Stellar Lumens gekauft (+10,02 %). Alles in allem also recht positive Trends.

 

Ripple und SWIFT Partnerschaft erhält Absage

Anfang des Monats kündigte Ripple an, dass sie in diesem Jahr an der „SIBOS“, einer von SWIFT organisierten Fachmesse der Finanzdienstleistungsbranche teilnehmen werden, bei der Aussteller ihre neuen Plattform für Finanzdienstleistungen vorstellen können. Dies veranlasste viele zu Spekulationen darüber, ob Ripple möglicherweise eine Partnerschaft mit SWIFT eingehen werde.

Nachdem der erste Tag der Konferenz vorbei ist, scheinen die Gerüchte aber bereits verflogen zu sein. Marcus Treacher, Global Head of Strategic Accounts bei Ripple, gab dem Gerücht zwar keine direkte Absage, zitierte in einem Tweet aber die Aussage, dass „die Auslieferung von Distributed Ledger Technologien noch Jahre entfernt seien“. Dieser Aussage widersprach er deutlich. Es sagte, dass es bereits „über 100 Finanzinstitute mit Zugang zu sofortigen Zahlungen in 40 Ländern und 6 Kontinenten gibt, die etwas anderes behaupten würden“. Damit bezieht er sich eindeutig auf Ripples Netzwerk von Banken, das als RippleNet bekannt ist und weit über 100 Banken umfasst.

Damit macht er aus unserer Sicht indirkt die Haltung von Ripple gegenüber SWIFT klar, dass beide Produkte in Konkurrenz zueinander stehen und eine Kooperation nicht geplant ist. Bereits in der Vergangenheit hatten mehrere Führungskräfte, wie CEO Brad Garlinghouse diese Haltung deutlich gemacht. Garlinghouse betonte stets, dass Ripple das althergebrachte Finanzsystem ablösen möchte. Dies hatte andere Medien und die XRP-Gemeinschaft aber nicht abgeschreckt, über eine Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen zu spekulieren.

Treacher sagte in einem anderen Tweet auch:

Die neue McKinsey Global Payments Map deutet darauf hin, dass sich führende Banken von POCs entfernen und Blockchain im großen Stil einsetzen. @Ripple’s #blockchain ermöglicht eine schnellere Markteinführung und bessere globale Zahlungsdienste.

Treacher macht damit klar, dass alles, was die Banken der SWIFT Gruppe erreichen wollen, von Ripple umgesetzt werden kann. Auch wenn Ripple keine Partnerschaft mit SWIFT vermelden kann und auch will, konnte Ripple möglicherweise aber wenigstens ein paar neue Kunden auf der Konferenz gewinnen.

Neue XRP Partner

Unabhängig von der Konferenz haben drei neue Plattformen angekündigt XRP zu nutzen. Die kanadische Krypto-Börse Bitvo hat XRP gelistet, gepaart direkt mit Kanadischen Dollar.

Darüber hinaus ist XRP jetzt auf der gebührenfreien Krypto-Börse Cobinhood live. Nexo kündigte an, dass es der „erste und einzige Krypto-Kreditgeber“ ist, der XRP als Sicherheit verwendet.