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Britische Börse Crypto Facilities gibt Bitcoin Cash Futures aus

Crypto Facilities, eine Kryptowährungs-Futures-Börse mit Sitz in Großbritannien und ein Partner der amerikanische CME Group mit Sitz in Chicago hat gestern den Start seiner Bitcoin Cash-Dollar-Futures (BCH / USD) bekanntgegeben. 

Crypto Facilities ist eine von der britischen Finanzaufsichtsbehörde, Financial Conduct Authority (FCA) regulierte Börse, die nun Futures-Kontrakte für alle Top 5 Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung anbietet. Die Firma wurde von Dr. Timo Schlaefer, einem ehemaligen Goldman Sachs Banker und Jean-Christophe Laruelle, einem ehemaligen Software-Architekten bei BNP Paribas und Societe Generale, gegründet.

Die BCH-Futures schließen sich an die bestehenden Bitcoin, Ethereum, XRP und Litecoin Futures-Kontrakte des Unternehmens an. Die Bitcoin Cash-Futures von Crypto Facilities werden die ersten sein, die gegenüber dem USD gehandelt werden können und von der britischen FCA reguliert sind.

Das Unternehmen startete zunächst mit Terminkontrakten auf den Bitcoin-Preis und hat nach und nach die anderen Top 5 Kryptowährungen hinzugefügt. Bereits am 10. Oktober 2016 wurden Futures-Kontrakte für XRP gelauncht, Ethereum folgte am 11. Mai 2018 und Litecoin erst kürzlich am 20. Juni 2018.

Die neuen Bitcoin Cash (BCH)-Futures sind am gestrigen Freitag, den 17. August, um 16 Uhr deutscher Zeit gestartet. Anleger können Long- oder Short-Positionen auf Bitcoin-Cash einnehmen und dabei ein 50-faches Margin nutzen.

Timo Schlaefer sagte, dass die Bitcoin Cash Futures ein logischer nächster Schritt waren. Schlaefer sagte auch voraus, dass das Angebot bei seinen Kunden beliebt sein würde, basierend auf dem Interesse, welches die anderen Krypto-Futures in der Vergangenheit erzielt haben. Nach eigenen Aussagen hat Crypto Facilities in einem Zeitraum von 24 Stunden bereits Volumina von bis zu 180 Millionen US-Dollar gesehen und kann ein durchschnittliches tägliches Volumen von 20 bis 60 Millionen pro Tag vorweisen.

Gegenüber Bitcoin.com sagte Timo Schlaefer:

Wir freuen uns, unser Angebot an Kryptowährungs-Derivaten mit der Einführung von Bitcoin-Cash-Futures zu erweitern. BCH ist einer der Top-Fünf-Coins nach Marktkapitalisierung mit rund 10 Milliarden US-Dollar. Wir erwarten, dass unsere neuen Verträge die Entwicklung der Kryptomärkte vorantreiben werden, indem wir der digitalen Anlageklasse mehr Liquidität und Transparenz bieten.

Bert Mouler, CEO der Profluent Group, gab gegenüber Bitcoin.com an, dass eine große Nachfrage nach einem BCH-Derivat besteht, und freute sich, dass Crypto Facilities die Initiative ergriffen hat:

Profluent Japan begrüßt die Möglichkeit, BCH-Futures auf der Crypto Facilities-Plattform handeln zu können. Die institutionelle Handelsgemeinschaft benötigte dringend einen ordnungsgemäßen BCH-Hedging-Mechanismus an einem FCA-registrierten Börsenplatz.

Studie: Nur 36 der Top 100 Kryptowährungen haben ein „funktionierendes Produkt“

Die Kryptowährungs-Industrie ist (leider) geprägt durch eine Vielzahl von Scam- und Betrüger-Projekten. Projekte, die nur auf schnelles Geld im Rahmen eines ICOs aus sind und dann Projekt danach langsam sterben lassen, sind keine Seltenheit. Diese Tatsache hat sich die Webseite Invest in Blockchain zum Anlass genommen und untersucht, welches der Top 100 Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung ein „working product“, d. h. ein funktionierendes Produkt haben. 

Die gleiche Untersuchung hatte die Webseite bereits in 2017 durchgeführt. Die Untersuchung für 2018 ist zu dem Ergebnis gekommen, dass lediglich 36 der Top 100 Kryptowährungen ein „funktionierendes Produkt“ haben. Die Autoren der Untersuchung sind sich einig, dass „es wichtig ist zu definieren, was genau ein funktionierendes Produkt ausmacht.“ In der Einleitung der Untersuchung heißt es, dass der Start einer einfachen Open-Source Blockchain keine sehr große Herausforderung ist, weshalb die Kriterien etwas strenger festgelegt wurden.

Bei der Untersuchung wurde deshalb der Status jedes Projekts bewertet, seine Roadmap betrachtet, seine Veröffentlichungshistorie überprüft und die fertigen Funktionen mit dem verglichen, was das Team in Zukunft zu liefern verspricht. Mit anderen Worten bedeutet die bloße Existenz eines Produkts nicht unbedingt, dass das Produkt funktioniert. Die Autoren schreiben darüber hinaus:

Wir haben uns jedoch dafür entschieden, Projekte, die nicht wirklich genutzt werden, nicht zu berücksichtigen, was bedeutet, dass die meisten der kürzlich eingeführten Mainnets unsere Kriterien noch nicht erfüllen.

Zum Beispiel erfüllt laut den Autoren der Studie eine Dapp-Plattform mit einem Mainnet die Anforderungen nicht, wenn es keine nennenswerten Dapps vorweisen kann.

Für die Autoren der Studie muss ein „funktionierendes Produkt“ folgende Kriterien erfüllen:

1. Es muss aktiv und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
2. Das Mainnet ist seit einiger Zeit veröffentlicht, wodurch die Versionsnummern deutlich über 1.0 liegen und
3. Unternehmen und Einzelpersonen nutzen es täglich für Dapps, Smart Contracts oder Transaktionen.

Projekte, die laut Invest in Blockchain ein funktionierendes Produkt haben sind:

0x, Ardor, Augur, Bancor, Basic Attention Token, Bibox token, Binance Coin, Bitcoin, Bitcoin Cash, Bitshares, Bytecoin, Decred, Ethereum, Golem, Huobi Token, Komodo, Kucoin Shares, Kyber Network, Litecoin, Loom Network, Monero, Nano, NEO, PIVX, Polymath, Pundi X, QTUM, Ripple, Siacoin, Steem, Stellar, Tether, Wanchain, Waves, ZCash und Zencash.

Dash und Vechain sind nicht in der Liste

Insgesamt haben also 64 Kryptowährungen aus der Top 100 kein „funktionierendes Produkt“, wenn es nach der Studie geht. Allerdings sind die Kommentare unter dem Artikel auch teils sehr kontrovers. So haben die Autoren PIVX als Hard Fork von Dash in die Liste aufgenommen, PIVX aber nicht Dash selbst.

Aus unserer Sicht verwunderlich ist auch, dass Vechain nicht in der Liste auftaucht. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Projekten hat Vechain Thor, obwohl es erst vor wenigen Wochen mit seinem Mainnet gestartet, bereits zahlreiche reale Anwendungsfälle. In der Vergangenheit hat Vechain bereits mehrere, große und namhafte Unternehmen überzeugen können, die VeChain Thor -Technologie zu nutzen. So werden u. a. PwC Hong Kong, DNV GL, eGrid Consulting Co. LTD und das Lingang International Manufacturing Exhibition Trading Center Vechain Thor nutzen. Zuletzt wurde eine Partnerschaft mit DB Schenker und Cahrenheit geschlossen.

Auch NEM sollte aus unserer Sicht in der Liste auftauchen. So hat beispielsweise die ukrainische Walkommission erst kürzlich bestätigt, dass sie Wahlen auf der NEM-Blockchain getestet hat. Die Cagayan Economic Zone Authority (CEZA) und NEM haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um ein auf den Philippinen einen Blockchain-Hub zu etablieren.

Weitere Kryptowährungen, allein aus der Top 20, die es nicht in die Liste geschafft haben, sind EOS, TRON, Ethereum Classic und IOTA. Auch wenn diese Projekte derzeit noch größere Anwendungsfälle vermissen lassen, befinden sie sich in einem Stadium, wo sie kurz davor stehen bzw. in Kooperation mit renommierten Unternehmen, wie Volkswagen im Falle von IOTA, ausführlich getestet werden.

Insofern zeigt die Untersuchung aus unserer Sicht nur, dass die Branche noch immer sehr jung ist. Vor allem Projekte, wie EOS, IOTA oder auch TRON zeigen aber das Potential und dass die Branche in 2018 einen großen Schritt gemacht hat. Insbesondere in 2019 wird es aber wichtig sein, einerseits die technische Entwicklung und andererseits die Adaption, d. h. die Nutzung im alltäglichen Leben, weiter voranzutreiben.

CNBC: „Bitcoin Preis befindet sich im Fegefeuer“ und „Show-me“-Modus

Der Bitcoin (BTC) Preis befindet sich derzeit in einem Bereich, den CNBC das „Fegefeuer“ nennt. Dies ist der Kanal zwischen 6.000 und 7.500 USD, aus dem der BTC Preis seit Längerem nicht dauerhaft ausbrechen kann. Obwohl der Kryptomarkt in den letzten Tagen einen leichten Aufwärtstrend zeigt, sind sich die Analysten nicht sicher, wohin sich die Preise auf dem Kryptowährungsmarkt als nächstes bewegen werden.

Die Tracker One Bitcoin ETN war eigentlich eine sehr positive Nachricht für den Markt. Wie wir berichteten, wurde die in Schweden seit 2015 verfügbare Bitcoin-Exchange-Traded-Note (ETN) vor wenigen Tagen für US-Investoren verfügbar. Da ein ETN grundsätzlich sehr ähnlich zu einem ETF funktioniert, waren die Hoffnungen groß, dass die Nachricht die Preise auf dem Kryptomarkt in die Höhe treiben würde. Ein deutlicher Anstieg blieb jedoch aus.

Auch deshalb stellte CNBC Fast Money’s Gastgeberin fest, dass sich der Markt aktuell in einer „Fegefeuer-Phase“ befindet.

Bart Smith, der Leiter der Digital Assets Gruppe bei der Susquehanna International Group ist, sagte, dass die Stimmung am Krypto-Markt derzeit sehr schwierig ist. Die Investoren sind seiner Meinung nach in einem „Show-me“-Modus, in dem Anleger einen unwiderlegbaren Beweis benötigen, dass eine Nachricht bullish oder bearish ist, um entsprechend zu handeln. Er sagte:

Der Markt ist im Show-Me-Modus. Es gibt eine Menge Neuigkeiten, wo wir erwartet haben, dass sie ein Katalysator wären, wo der Markt nicht reagiert hat.

Der Tracker One Bitcoin ETN sei hierfür ein gutes Beispiel. Während der ETN nach Öffnung für US-Investoren ein beachtliches, tägliches Volumen von über 8 Millionen hatte, blieb diese Nachricht vom Markt im Wesentlichen unberücksichtigt. Smith sagte:

Ich würde denken, dass, wenn dieses Volumen im Laufe der Zeit bestehen bleibt, der ETN eine große Sache sein könnte, aber der Markt hat sich nicht bewegt, weil der Markt im „Show-me“-Modus ist. Es hat viele Nachrichten gegeben, von denen wir gedacht hätten, dass sie ein Katalysator wären.

Smith merkte aber auch an, dass ein von der amerikanischen Börsenaufsicht, SEC regulierter ETF einen viel größeren Effekt auf die Preise haben würde. Überrascht zeigte sich Smith auch von der Tatsache, dass die ICE und Bakkt News kein Katalysator für höhere Preise waren. CNBCs Brian Kelly ging, als die Nachricht heraus kam, sogar so weit, dass er die Nachricht als die größte Nachricht des Jahres bezeichnete. Smith erklärte dazu:

Es war sehr überraschend. Ich denke, wir haben viele große Namen im Raum gesehen, Novogratz und viele andere, die sagten „Ich weiß nicht, warum das kein größerer Deal war.“.

Er fuhr fort, dass ICE ein Name ist, dem die meisten Händler vertrauen, und dass es eine feste Verbindung für Market Maker bietet, wodurch die Zeit reduziert wird, die für den Aufbau der Infrastruktur, die diese Art von Produkt benötigt, erforderlich ist. Die Plattform  befindet sich allerdings noch in einem frühen Stadium und das erste Bakkt-Produkt soll voraussichtlich im November auf den Markt kommen. Insofern gibt es noch nicht „zu zeigen“ („Show me“), wenn man Smiths Argumentation folgen möchte.

Smith schloss seine Argumentation ab und sagte, dass Bitcoin wahrscheinlich vorerst in der Spanne zwischen 6.000 und 6.800 USD handeln wird und möglicherweise sogar noch weiter nachgeben könnte.

Zum Redaktionszeitpunkt handelt der Bitcoin Kurs bei fast genau 6.500 USD und verzeichnet im Tageschart ein leichtes Minus von 0,1% und einen Anstieg von 6,6 über die vergangenen sieben Tage.

Bitcoin Mining an der Grenze zur Profitabilität: Genesis Mining gewährt Kunden Rabatt

Seit Ende letzten Jahres hat die Bitcoin-Mining-Branche weltweit mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen. Der Hauptgrund hierfür ist der Bitcoin Preis, der nach dem 20.000 USD-Hoch auf Talfahrt gegangen ist. Wie Genesis Mining, einer beliebtesten Cloud-Mining-Services, nun mitteilte, sind die Erträge einiger Nutzer soweit gesunken, dass die Nutzungsgebühren höher waren, als der „Reward“.

Wie Genesis Mining über seinen Blog mitgeteilte, wird das Unternehmen auf die fallenden Bitcoin-Mining-Rewards für seine Kunden reagieren und einen Rabatt gewähren, um dem aktuellen Abschwung Stand zuhalten.

In dem Blog-Beitrag heißt es, dass das Genesis-Mining als Dienstleister nur an einer von drei Stellschrauben drehen kann:

Als Hashpower-Hosting-Service können wir jedoch nur einen der drei Hauptfaktoren beeinflussen, die die Miningprämien bestimmen, nämlich die Infrastruktur. Wir haben uns immer bemüht, die besten Angebote zu liefern, indem wir die effizienteste verfügbare Technologie zur Verfügung stellen. Der Marktpreis von Bitcoin und die Schwierigkeit des Abbaus sind Faktoren, die wir nicht kontrollieren können.

Die Mining-Schwierigkeit („Difficulty“) hat sich seit Jahresanfang, trotz des Bärenmarktes von 1,9 auf rund 6,4 Milliarden mehr als verdreifacht.

bitcoin difficultyhttps://bitinfocharts.com/de/comparison/bitcoin-difficulty.html#1y

Die Hash Rate von Bitcoin erfährt ebenso ein kontinuierliches und ständiges Wachstum und durchbricht dieses Jahr fast täglich neue Rekorde. Die Hash Rate von Bitcoin stieg, wie wir berichteten, am 4. August erstmals über 52 Trillion pro Sekunde (52.000.000.000.000.000.000), wie die Daten von Blockchain bestätigen. Seit Anfang des Jahres hat sich die Hash Rate damit ebenfalls verdreifacht.

btc hash ratehttps://www.blockchain.com/de/charts/hash-rate

Auch wenn dies ein sehr positives Anzeichen dafür ist, dass neue und alter Miner sehr viel Vertrauen in den Markt haben und auf eine Trendumkehr zum Bullenmarkt spekulieren, macht dies die jetzige Situation nicht einfacher. Aufgrund der steigenden Schwierigkeit sinkt natürlich auch der Mining Reward.

Dies ging bei Genesis Mining nun soweit, dass einige Kunden mehr für den Dienst bezahlen mussten, als sie Reward (Belohnung) erhalten haben. Der sinkende Preis von Bitcoin in Kombination mit der steigenden Bitcoin Difficulty und der steigenden Hash Rate im BTC Netzwerk haben dazu geführt, dass einige Genesis Mininng-Benutzerverträge weniger als die tägliche Nutzungsgebühr abbauten, was sie in die 60-Tage-Frist versetzte, nach der unbefristete Verträge enden.

Aufgrund dessen hat das Unternehmen nun den Preis für den Radiant-Mining-Vertrag (1 TH/s) von 285 USD auf 180 USD gesenkt. Die Betriebszeit wurde von unbefristet auf fünf Jahre geändert, ohne dass eine Kündigung erfolgt. Darüber hinaus wurde die tägliche Wartungsgebühr auf 0,14 USD gesenkt.

Genesis-Mining begründet diesen Schritt wie folgend:

Die Idee hinter diesem Angebot ist es, zu zeigen, dass wir uns der Situation bewusst sind. Als überzeugte Anhänger der Branche und ihres Potenzials sind wir sicher, dass sich der Markt bald erholen wird. Wir wollen Ihnen helfen, Mining weiter zu betreiben!

Ripple: Bittrex, Bitso und Coins.ph nutzen XRP und xRapid

Ripple hat sich mit drei Kryptowährungsbörsen zusammengeschlossen, um seine XRP-gestützte Zahlungs-Plattform xRapid für Transaktionen zu nutzen. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme werden Bittrex, Bitso und Coins.ph als „bevorzugte“ Börsen für xRapid-Transaktionen in US-Dollar, mexikanischen Pesos und philippinischen Pesos fungieren.

Laut der Stellungnahme auf dem Unternehmens-Blog von Ripple haben die drei Kryptowährungsbörsen eine Vereinbarung abgeschlossen, um xRapid und damit den XRP-Token für grenzüberschreitende Transaktionen zu nutzen. Bittrex, Bitso und Coins.ph sollen als Teil von Ripples „bevorzugten Digital Asset Exchanges“ im Rahmen des Aufbaus des XRP-Ökosystems fungieren.

„Bittrex ist einer der größten Namen im Digital Asset Trading in den USA. Das Gleiche gilt für Bitso in Mexiko und Coins.ph auf den Philippinen. Das macht die heutige Ankündigung zu einer wichtigen Entwicklung für xRapid“,

sagte Cory Johnson, Chief Market Strategist bei Ripple.

„Wir haben bereits mehrere erfolgreiche xRapid-Pilotprojekte gesehen. Wenn wir das Produkt im Laufe dieses Jahres von der Betaversion in die Produktion bringen, können wir den Finanzinstituten den Komfort und die Sicherheit bieten, dass sich ihre Zahlungen nahtlos zwischen verschiedenen Währungen bewegen.“

Ripple erläuterte, dass Finanzinstitute, die ein Konto bei einer der oben genannten Börsen haben, nun „als bevorzugte“ Variante Zahlungen über xRapid vornehmen werden, um grenzüberschreitende Zahlungen in den drei Währungen vorzunehmen. Voraussetzung ist, dass die Finanzinstitute bei den Börsen Konten haben, um US-Dollar oder mexikanische oder philippinische Pesos umzutauschen. Die drei Börsen wurden laut Johnson aufgrund ihrer XRP-Bestände und damit ihrer hohen Liquidität ausgewählt.

Der Ablauf einer Transaktion soll beispielsweise wie folgend aussehen:

  1. Ein Finanzinstitut, das ein Konto bei Bittrex hat, initiiert eine Zahlung in US-Dollar über xRapid, die sofort in XRP auf Bittrex konvertiert wird.
  2. Der Zahlungsbetrag in XRP wird über das XRP-Ledger versendet.
  3. Bitso – durch seinen mexikanischen Peso-Liquiditätspool – wandelt das XRP sofort in Fiat um, das dann auf ein Zielbankkonto abgerechnet wird.

Im Mai gab Ripple bekannt, dass erste xRapid Pilotprojekte gezeigt haben, dass die Zahlungslösung durchschnittlich 40-70% an Kosten gegenüber traditionellen Transaktionen spart und damit grenzüberschreitende Zahlungen revolutioniert.

Ripple hat bekanntermaßen eine lange Liste an Finanzinstituten und Zahlungsdienstleistern, die das Netzwerk RippleNet nutzen. Während die Mehrzahl jedoch das Produkt xCurrent nutzt, welches nicht den XRP Token verwendet, waren es bisher immerhin 10 Finanzinstitute und Zahlungsdienstleister, die das Produkt xRapid und damit den XRP Token in irgendeiner Art nutzen.

Zu den Unternehmen, die xRapid testen, zählen Cambridge Global Payments, Currencies Direct, MoneyGram, IDT Corporate, Mercury FX, Viamericas und Western Union. Unternehmen, die xRapid produktiv einsetzen, um grenzüberschreitende Zahlungen durchzuführen, sind Cuallix, SBI Vitual Currencies und Zip Remit.

Der Kurs von Ripple ist innerhalb der letzten 24h um + 7,05 Prozent gestiegen auf einen Preis von 0,27 Euro pro XRP. Mit einer Marktkapitalisierung von knapp 10,68 Milliarden Euro belegt XRP weiterhin Platz 3 der größten Kryptowährungen weltweit.