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Jimmy Song, einer der bekanntesten Bitcoin Core Entwickler und Lehrer sagte in einem kürzlich erschienen Interview, dass EOS ein Scam sei und das er allen jungen Entwicklern empfiehlt, sich davon fern zu halten.

Jimmy Song sieht schwarz für EOS

Jimmy Song, Bitcoin Core Entwickler, der jetzt auch Zeit damit verbringt, rund um den Globus Leuten die Blockchain-Technologie näher zu bringen, wurde kürzlich von einem Online-Krypto-Magazin interviewt. Bei dem Interview hat er sich ziemlich unverblümt über EOS ausgelassen.

EOS ist ein Blockchain-Protokoll, dass durch die native Kryptowährung EOS angetrieben wird. Die Blockchain der dritten Generation, oftmals als Ethereum-Killer bezeichnet, muss seit Anfang dieses Jahres heftige Kritiken ertragen.

Obwohl das ICO im Rahmen eines einjährigen ICOs knapp 4 Milliarden Dollar eingesammelt hat, entstanden aufgrund der zentralisierten Konsensmechanismen aufgrund von Fehlern und Governance-Problemen zu Störungen. Dennoch zählt das digitale Asset zu den Top 5 Kryptowährungen nach der Marktkapitalisierung gemessen.

Auf die Frage, ob sich ein junger Entwickler an EOS herantrauen sollte, antwortete Song:

„Nun, ich denke, dass EOS Scam ist und würde meinen, dass man damit nicht arbeiten sollte.“

Er fuhr weiter fort:

„Für etwas wie EOS zu arbeiten … ich bezweifle, dass das eine wirklich gute Idee ist, da EOS in den nächsten fünf Jahren an einem schrecklichen Müllcontainerbrand sterben wird. Etwas über ein ICO zu tun muss nicht lange halten. Es wird einem bei seinen Unterlagen nicht sehr behilflich sein, wenn man sich vieler dieser Dingen anschließt.“

Songs Meinung wird auch von anderen geteilt

Song steht mit seiner Meinung zu dem Projekt gegenüber nicht alleine da. Kryptowährungs-Investor James Spediacci steht EOS ebenfalls sehr kritisch gegenüber. Er hat kürzlich auf Twitter 13 Gründe genannt, warum EOS eine Katastrophe ist.

Im September wurde von Medien berichtet, dass Huobi angeblich mit anderen EOS-Block-Produzenten zusammenarbeiten wollte, um gegenseitige Gewinne zu erzielen. Dabei wurde auch auf die schwache Governance-Struktur hingewiesen.

Auf die Frage, welchen Rat er jungen Entwicklern geben würde, die frisch die Krypto-Welt betreten meinte er:

„Im Allgemeinen empfehle ich, dass die Leute anfangen, an Open-Source-Projekten zu arbeiten und dabei so viel wie möglich zu lernen, da Entwickler, die diese Dinge kennen, unglaublich selten sind und sie auf dem Markt ohnehin sehr wünschenswert wären. Es ist also nicht schwer, jemanden zu finden, die einem anheuert. Viele dieser ICO-Projekte werden einem mit Geld überschwemmen, haben aber keine Entwickler. Oft kommen sie und bieten sehr viel Geld an.“

Er fügte an:

„Aber eine meiner Empfehlungen ist die, darauf zu achten, was man wirklich tun möchte und das man darauf hinarbeitet. Ich denke, die meisten Leute werden es gut machen, wenn sie lernen, besser zu werden und erkennen, welche Marktchancen es gibt. Es könnte einen Einstiegsjob bei bestimmten Bitcoin bezogenen unternehmen geben, oder es könnte ein neues Open-Source-Projekt erstellt werden. Es hängt wirklich von demjenigen ab, und was derjenige leidenschaftlich gerne macht und seine Ziele sind.“

EOS scheint sich allerdings mit den Problemen auseinanderzusetzen, auf die die Community sie hingewiesen hat. Sollten diese allerdings nicht bald behoben werden, kann das böse ausgehen und die Glaubwürdigkeit an das Projekt dadurch stark sinken.

Quellenangaben: https://www.livebitcoinnews.com/eos-will-die-in-a-horrible-dumpster-fire-in-the-next-five-years-says-bitcoin-developer/
Bildquelle: Pixabay

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Blockchain Hero.

Bildquellen: https://pixabay.com