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ICO Regulierung: Ripple, ICE & NASDAQ erhalten Einladung von US-Kongressabgeordneten

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Der republikanische Kongressabgeordnete Warren Davidson hat Ripple und 32 andere führende Unternehmen aus dem Krypto-Space eingeladen, um über die Regulierung von Initial Coin Offerings in der USA zu diskutieren. Das Treffen soll am 25. September in Washington stattfinden.

Wie das Portal Axios erfahren hat, wird der US-Kongressabgeordnete Warren Davidson, der den Staat Ohio vertritt, zahlreiche Größen der Kryptowährungsindustrie einladen, um die Regulierung von Initial Coin Offerings (ICOs) zu diskutieren. Der Kongressabgeordnete hat dem Bericht zufolge 32 führende Unternehmen aus der Welt der Kryptowährungen eingeladen. Die Liste der Einladungen umfasst u. a. Ripple, NASDAQ, Kraken, CME Group, Circle, Harbour, Coin Center, Union Square Ventures und die Muttergesellschaft hinter der New York Stock Exchange (NYSE), die Intercontinental Exchange (ICE), welche erst kürzlich Bakkt angekündigt hat. 

Wie Davidson bereits früher erklärte, verfolgt er eine „Light-Touch“-Regulierung für Initial Coin Offerings. Seiner Meinung nach hat das Fehlen eines Rechtsrahmens für ICOs den Markt riskant und unsicher gemacht und somit betrügerische ICOs gefördert. Diese regulatorische Unklarheit möchte Davidson beseitigen.

Obwohl Jay Clayton, Vorsitzender SEC bereits vor Monaten erklärte, dass er noch keinen ICO gesehen hat, der nicht als Wertpapier nach amerikanischen Gesetz einzustufen ist, hat die Behörde bisher noch keine gesetzliche Handhabe, um mit betrügerischen ICOs umzugehen. Die Hauptfrage wird also vermutlich sein, ob ICOs als Wertpapiere einzustufen sind und damit den selben Gesetzen und Regelungen, wie Wertpapiere unterliegen oder ob es separater, neuer Regelungen bedarf.

Im Juni erklärte William Hinman, ebenfalls SEC, dass nach Bitcoin auch Ethereum kein Wertpapier ist, obwohl der Ether-Token-Verkauf im Jahr 2014 der erste ICO überhaupt war. Hinman erklärte damals, dass das zugrunde liegende Netzwerk von Ethereum ein umfangreiches Dezentralisierungs-Niveau erreicht hat und deshalb nicht als Wertpapier einzustufen ist. Fraglich ist daher auch, ob Token zunächst als Wertpapiere zu deklarieren sind und ab einem bestimmten Grad der Dezentralisierung diesen Status verlieren und sich sich in etwas anderes verwandeln können.

Bemerkenswert ist aus unserer Sicht auch, dass das Datum in den Zeitraum fällt, wo die amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) die Entscheidung über den so sehnsüchtig erwarteten Bitcoin-ETF der CBOE, VanEck und SolidX treffen möchte.

Laut den Informationen von Axios wird erwartet, dass Davidson noch in diesem Herbst ein Gesetz auf dem Weg bringen wird. Insofern könnte die Zeit Ende September aus zwei Gründen ein wichtiges Datum für den Kryptowährungsmarkt werden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf coin-hero.de

Bildquellen: https://pixabay.com

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