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Forbes lanciert Blockchain-Newsletter für potenzielle Krypto-Investoren

Berichten zufolge begann Forbes Anfang des Jahres, einen neuen digitalen Premium-Abonnementen-Newsletter mit dem Titel “Forbes CryptoAsset & Blockchain” an ausgewählte Kunden zu versenden. Ziel war es, das Wissen über die Branche zu erweitern und sich gleichzeitig als Behörde zu etablieren.

Forbes lanciert Blockchain-Newsletter für potenzielle Krypto-Investoren

Anfang des Jahres begann Forbes mit dem Versand eines neuen digitalen Premium-Newsletters mit dem Namen Forbes CryptoAsset & Blockchain, der an ausgewählte Kunden geht. Es wird beabsichtigt, das Wissen über die Blocckhain zu vertiefen und sich weiter als Stimme im Feld zu etablieren.

Der Newsletter wird von Jack Tatar, einem Investor und Mitautor von “CryptoAssets: Der innovative Investorenleitfaden für Bitcoin und mehr” herausgebracht.

Forbes’ Stall von Journalisten wird zur monatlichen Veröffentlichung beitragen und Interviews mit namhaften Persönlichkeiten aus der Praxis führen, wie Ripples CTO David Schwartz, Mitbegründer und CEO von Zcash Zooko Wilcox, und Mark Yusko von Morgan Creek Capital.

“Dieser Newsletter zielt darauf ab, potenzielle Investoren über Blockchain und Krypto aufzuklären, und das Ziel ist es, eine umsetzbare und profitable Beratung anzubieten. Es baut auf Forbes’ breiterer Berichterstattung auf, die Nachrichten, Technologieeinblicke, Krypto-Spielwechsler, Unternehmensblockchain und Themen umfasst, die für Krypto-Händler wichtig sind.”

Galaxy Digital-Chef und Bitcoin-Bulle Mike Novogratz wiederholte diese Einschätzung, als er Bloomberg TV sagte, dass der Retail-Hype nun vorbei ist und institutionelle Investoren in diesem Jahr anfangen werden, den Raum zu betreten. Mit den Worten Fidelity und Bakkt fügte er hinzu, dass es einige große Produkte gäbe, die bald auf den Markt kommen würden, und Bitcoin könnte dieses Jahr leicht wieder auf 8.000 Dollar kommen.

Novogratz bezeichnete Bitcoin als digitales Gold unter Berufung auf das Periodensystem mit 118 Elementen, aber nur einem Gold, das zum globalen Vermögensspeicher geworden ist. Bitcoin ist eine souveräne Währung, die er hinzugefügt hat und die es verdient, einen hohen Preis zu verlangen.

Die allgemeine Stimmung von Forbes, Novogratz und einer Reihe hochkarätiger Fintech-Führungskräfte ist, dass dieses Jahr ein großes Jahr für das Engagement in der Lehre sein wird. Die auf dem Boden liegenden Märkte bieten bessere Einstiegsmöglichkeiten, als wenn sie neue Höchststände erreichen, und die Big Player werden sich dessen bewusst sein.

Quellenangaben: ethereumworldnews
Bildquelle: Pixabay

Quartalsbericht von Grayscale Investments: Bitcoin bei den Institutionellen hoch im Kurs

Grayscale Investments legt einen fulminanten Geschäftsbericht für das dritte Quartal 2018 vor. Den Kursen zum Trotz, verzeichnet das Unternehmen ein steigendes Investitionsvolumen, von dem vor allem Bitcoin profitiert.

Grayscale strickt das Narrativ der institutionellen Investoren weiter. Bei BTC-ECHO bräuchten wir ob der aktuellen Vielzahl der Meldungen wohl bald eine eigene Kategorie für Institutionen. Worum geht es diesmal?

Grayscale, eine der führenden US-amerikanischen Investmentfirmen für digitale Wertanlagen, veröffentlichte am Donnerstag, dem 1. November, ihren Geschäftsbericht für das dritte Quartal 2018. Trotz Bärenmarkt sind die Quartalszahlen bärenstark. Allein im dritten Quartal 2018 haben Anleger laut dem Bericht 81,1 Millionen US-Dollar investiert. Das entspricht einem Zuwachs von 33 Prozent und hebt das Gesamtinvestitionsvolumen auf knapp 330 Millionen US-Dollar in 2018.

König Bitcoin

73 Prozent des Investitionsvolumens aus Q3 floss in den Grayscale Investment Trust, der ausschließlich in Bitcoin investiert. Damit ist die Kryptowährung auch bei Grayscale unangefochtener Platzhirsch – und das trotz Bärenmarkt. Im Schnitt investieren Anleger pro Woche etwa 5,5 Millionen US-Dollar alleine in den Bitcoin Trust.

Das klingt zunächst im Vergleich zum 110 Milliarden-Dollar-Gesamtmarkt nach überschaubaren Sphären. Zieht man aber den Vorjahreszeitraum heran, konnte Grayscale das Investitionsvolumen um sage und schreibe 1.300 Prozent erhöhen.

Das Jahr der Institutionen

Der Bericht von Grayscale fügt sich wunderbar in den Trend ein, dass Großinvestoren in der Krypto-Welt langsam Land gewinnen. So ist es wenig überraschend, dass in Q3 ein Großteil des in Grayscale investierten Volumens (70 Prozent) von institutionellen Investoren stammte.

Den wachsenden Zufluss von institutionellem Geld erklärt Grayscale-CEO Michael Sonnenschein gegenüber CNBC folgendermaßen:

„Die Institutionen, mit denen wir es zu tun haben, nutzen diesen Preisrückgang, um entweder den Mittelwert [der Kurse für den Markteintritt, Anm. d. Red.] zu senken, wenn sie sich bereits in der Anlageklasse befinden, oder sie nutzen diesen Preisrückgang, um mit dem Aufbau einer Marktposition zu beginnen.“

Im Hintergrund scheint es trotz Seitwärtstrend zu brodeln. Investoren lassen sich nicht abschrecken und die Infrastruktur für neue Investitionen wird gelegt. Die Ankündigung des Fidelity Trading-Desks für Kryptowährungen und die BAKKT Bitcoin Futures sind zwei Beispiele dafür.

Vielleicht ist die Verschnaufpause von 2018 einfach notwendig, um die vormals eher anarchistischen Krypto-Märkte mit der nötigen Substanz zu unterfüttern.

Übrigens: Die Wahrscheinlichkeit, ob man am Weihnachtstisch wieder über Bitcoin spricht, wägen wir hier ab.

Dieser Artikel erschien zuerst auf BTC-ECHO.

Bildquellen: https://pixabay.com

IDEX – Dezentrale Krypto-Börse verbannt New Yorker Kunden

Die „dezentrale“ Ethereum-Börse IDEX blockiert in Zukunft IP-Adressen aus dem US-Bundesstaat New York. Offenbar versucht IDEX so, Konflikte mit der strengen Krypto-Regulierung des Bundesstaates zu vermeiden.

Die „dezentralisierte Exchange“ IDEX ist die Anwendung mit den meisten Nutzern im noch spärlich besiedelten Raum der dezentralisierten Apps (dApps). Sollten von den 1000 bis 2000 täglichen Nutzern welche mit Wohnsitz im Bundesstaat New York befinden, müssen sich diese nun eine VPN-Verbindung bemühen, um weiterhin auf auf der Börse handeln zu können. Wie die IDEX-Betreiberin Aurora am 24. Oktober auf Twitter verkündete, werden New Yorker IP-Adressen in Zukunft von der Börse blockiert.

„Hinweis: #IDEX wird am Donnerstag, den 25. Oktober (18:00 Uhr UTC) damit beginnen, neue Bestellungen von Benutzern mit IP-Adressen des Staates New York zu blockieren. Stornierungen und Auszahlungen bleiben aktiv.“

Damit gesellt sich der US-Bundesstaat zu den ebenfalls vom Handel ausgeschlossenen Regionen Washington und Nordkorea. Als Grund für die Sperrung gibt IDEX die New Yorker BitLicense-Politik an. Krypto-Unternehmen müssen im Bundesstaat New York strenge Auflagen erfüllen, um ihrem Geschäft nachgehen zu können. Als in New York am 8. August 2015 die Vergabe der BitLicenses begann, kam es in der folge zu einem regelrechten Exodus von Unternehmen aus der Krypto-Branche.

IDEX: Großer Player in kleinem Sandkasten

IDEX gehört laut DappRadar zwar zu den dApps mit den meisten Benutzern, allerdings sind sowohl die Zahl der täglichen Nutzer als auch durchschnittliche Transaktionen auf der DEX noch Lichtjahre von zentralisierten Krypto-Börsen wie Coinbase oder Binance entfernt.

Nutzerzahlen und Transaktionsvolumen auf IDEX vom 27.9.18 bis 25.10.18Seit der Ankündigung gab es sowohl bei den Benutzern als auch beim Transaktionsvolumen einen signifikanten Einbruch auf IDEX

Dezentralisierte Börsen könnten in Zukunft eine valide Alternative zu den zentralisierten Bitcoin-Börsen bilden. Setzt man die Nutzer- und Transaktionszahlen der DEX jedoch ins Verhältnis, wird klar,  dass man noch lange nicht von einer regen Aktivität der Krypto-Community im Bereich der dApps sprechen kann.

Ist das dezentral – oder kann das weg?

Außerdem muss man betonen, dass es auch bei der vermeintlich dezentralisierten IDEX offenbar nicht ganz so dezentral zugeht, wie es der Name verspricht. Schließlich wurde die Entscheidung, die New Yorker vom Handel auszuschließen, von Aurora getroffen und nicht etwa von einem Kollektiv der Anwender. Ein Twitter-Nutzer stellte fest, dass dezentralisierte Börsen immun gegen staatliche Regulierungsmaßnahmen Staates sein sollten. Aurora erwiderte daraufhin, dass es bei jeder DEX auch zentrale Elemente gebe – eine Immunität gegen behördliche Eingriffe sei keinesfalls gegeben. Eines steht jedenfalls fest: wahre Dezentralität sieht anders aus.

BTC-ECHO

Bildquellen

  • dappradar-IDEX-Users-and-Volume: https://dappradar.com/app/165/idex

Dieser Artikel erschien zuerst auf BTC-ECHO.

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Bakkt startet Bitcoin-Futures ab 12. Dezember

Bakkt gab am 22. Oktober 2018 bekannt, ab 12. Dezember 2018 Bitcoin-Futures-Kontrakte auf täglicher Basis zu starten. Viele Großinvestoren und Institute zeigen Interesse und freuen sich über einen regulierten Exchange in dieser Größe.

Bakkt Bitcoin-Futures starten ab 12. Dezember

Am 22. Oktober 2018 kündigte Bakkt, Mitglied der ICE-Exchange-Familie, an, dass der Handel für Bitcoin-Futures-Kontrakte ab dem 12. Dezember 2018 möglich ist. Bakkt wird von vielen als die führende Organisation für den digitalen Asset Bereich in Erwägung gezogen, da das Unternehmen für viele die Sicherheit aufweisen kann, die bei manchen vielleicht fehlt. Auch eine ordentliche Regulierung ist gewährleistet. Es wird angenommen, dass viele wohlhabende Investoren auf Bakkt traden werden, darunter Fortress Investment Group, Eagle Seven, Galaxy Digital, Horizons Ventures, Alan Howard, Pantera Capital, Protocol Ventures, die Susquehanna International Group und LLP.

Tier-1-Investmentbanken stehen derzeit in Gesprächen mit Bakkt. Sie wollen ihre vertraute Exchange-Agentur nutzen und verfolgen den Launch daher sehr genau.

Was steht bei Bakkt zur Ausführung alles an?

Bakkt soll Verbrauchern und Institutionen es ermöglichen, digitale Assets kaufen, verkaufen und aufbewahren zu können. Die Plattform wurde mit dem Ziel gegründet, Vertrauen, Effizien und Kommerz in digitale Assets zu bringen. Bakkt versucht eine transparente Technologie zu entwickeln, um bestehende Markt- und Händler-Infrastrukturen mit der Blockchain zu verknüpfen.

Als erste Komponente des Bakkt-Angebots plant in den Vereinigten Staaten ansässige Future-Exchange und Clearinghouse einen täglich physisch gelieferten Bitcoin-Futures-Kontrakt zusammen mit dem Warehousing am 12. Dezember 2018, sobald die Überprüfung der CFTC stattgefunden hat und die Genehmigung vorhanden ist.

Diese regulierten Handelsplätze werden neue Protokolle zur Verwaltung der spezifischen Sicherheits- und Abwicklungsanforderungen digitaler Währungen aufstellen. Darüber hinaus plant die Clearingstelle einen separaten Garantiefonds zu schaffen, der von Bakkt finanziert wird.

Der 12. Dezember kann als wichtiger Termin angesehen werden. Ab dann wird der Exchange schnell hochfahren und Partner immer sichtbarer. Zum Beispiel hat Bakkt eine Partnerschaft mit Starbucks abgeschlossen.

Gründer und Vorsitzender von Bakkt und CEO der Intercontinental Exchange, Jeffrey C Sprecher sagte:

Indem wir regulierte, vernetzte Infrastruktur mit institutionellen und Verbraucheranwendungen für digitale Assets zusammenbringen, wollen wir Vertrauen in die Anlageklasse auf globaler Ebene im Einklang mit unserer Erfolgsbilanz, Transparenz und Sicherheit in bisher unregulierte Märkte bringen.

Quellenangaben: https://abacusjournal.com/bakkt-begins-december-12-bakkt-will-begin-trading-bitcoin-daily-futures-contracts-dec-12/
Bildquelle: Pixabay

 

Security Token Offerings (STO): Eine Unternehmensübersicht

Der geplatzte ICO-Hype von 2017 schlägt immer noch hohe Wellen. Wie kürzlich bekannt wurde, lud die US-Börsenaufsicht Security and Exchange Commission (SEC) allein in diesem Jahr eine Vielzahl von ICOs formal vor. Gegen die Unternehmen laufen Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Börsengesetz.

Es stellt sich also die Frage, welche Zukunft der Verkauf von Token als Form der Kapitalbeschaffung für Start-ups hat. Wie Sven Wagenknecht am vergangenen Freitag, dem 19. Oktober, argumentierte, ist das Kapitel ICO auch nach Platzen der Blase längst nicht abgeschlossen. In Form von regulierten Finanzprodukten könnten Token Sales immer noch eine gangbare Möglichkeit der Kapitalbeschaffung sein. In einem rechtssicheren Umfeld könnten STOs endlich auch institutionelle Investoren an Bord holen. Das wäre ein Meilenstein für die Etablierung dieser Form der Unternehmensfinanzierung.

Zeit für eine Übersicht

STOs sind ein junges Phänomen. Entsprechend rar gesät sind Start-ups, die sich dieses Mittel der Finanzierung zu eigen machen. Anhand von ausgewählten Beispiele möchten wir auf existierende Projekte aufmerksam machen.

Brille 24

Zunächst ein Unternehmen aus Deutschland. Bei Brille24 handelt es sich um einen der führenden Online-Optiker in Europa. Das Unternehmen wirbt mit modernen AI-Applikationen, welche den Kauf von Brillen gänzlich online abwickeln soll. Dazu gehört eine virtuelle Anprobe sowie die Online-Untersuchung der Augen.

 

Zur weiteren Finanzierung von Forschung und Entwicklung plant das Unternehmen einen STO über Neufund. Dabei ist jeder Token 1:1 durch Unternehmensanteile gesichert. Da es sich also de facto um Wertpapiere handelt, sind Investoren dividendenberechtigt.

mySWOOOP

Im Wachstums-Ranking 2017/18 der Online-Plattform Gründerszene belegte mySWOOOP Platz 25 der am schnellsten wachsenden Tech-Unternehmen Deutschlands. Das Re-Commerce-Unternehmen ist auf den preisoptimierten An- und Verkauf einer Vielzahl an gebrauchten Waren spezialisiert. Mit einer eigens entwickelten Software garantiert mySWOOOP den Kauf und Verkauf zu Bestpreisen.

Auch mySWOOOP plant, via Neufund Unternehmensanteil auf Security Token zu emittieren um Investoren so am Gewinn zu beteiligen.

BlockState

Das Schweizer Unternehmen BlockState hat sich der Digitalisierung von Finanzprodukten verschrieben. Dabei kommen Smart Contracts für die Verwaltung der Token-basierten Assets zum Tragen. Hauptaugenmerk legt BlockState auf einen „integrativeren Finanzmarkt“, wie Michael Weber, Gründer von BlockState, es ausdrückt.

 

Ferner verwaltet BlockState mit dem CTF15 eine Art Krypto-ETF, mit dem Investoren Unternehmensangaben zufolge die 15 größten Krypto-Assets abdecken können.

Auch BlockState gehört zu den ersten Unternehmen, die ihren STO über Neufund lancieren. Die Token sollen Investoren auch hierbei die üblichen Aktionärsrechte einräumen. Über den BlockState-STO berichteten wir bereits im Juni.

BlockEstate

Im Gegensatz zu den bisher vorgestellen STOs geht BlockEstate keine Partnerschaft mit Neufund ein, sondern mit dem STO-Intermediär Polymath. BlockState ist ein Finanzunternehmen mit Fokus auf den US-amerikanischen Immobilienmarkt. Die Hardcap von 50 Millionen US-Dollar möchte BlockEstate dementsprechend dafür nutzen, in ein breites Immobilienportfolio zu investieren. Die Security Token bilden auch hierbei Unternehmensanteile ab, sind also wie Wertpapiere zu betrachten. Die Ausschüttung aus den Gewinnen soll dabei quartalsweise erfolgen.

Token Sales noch nicht am Ende

Der Token Sale als Mittel der Unternehmensfinanzierung hat offensichtlich noch nicht ausgedient. Im Gegenteil: Sofern die Regulierungsbehörden, allen voran die SEC, aus der ICO-Blase des letzten Jahres die richtigen Lehren ziehen, könnten Token Sales in Form von STOs ein richtiges Revival erleben. Denn vernünftig regulierte Security Token dürften endlich auch institutionelle Investoren auf den Plan rufen.

BTC-ECHO

Dieser Artikel erschien zuerst auf BTC-ECHO.

Bildquellen: https://pixabay.com