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XRapid: Wie sich Ripple unabhängig von XRP weiterentwickelt

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf dieser Seite veröffentlicht.

Ripple breitet sich weiter aus. Indem das Unternehmen neue Kooperationspartner zu ihrem Zahlungsnetzwerk xRapid hinzufügt, vergrößert es zunehmend seine Reichweite. Dies geschieht auch durch neue Standorte, vor allem im asiatischen Raum. Der XRP-Kurs befindet sich hingegen – zumindest im Monatsvergleich – auf Abwärtskurs.

Dass man den Kurs des „Bankencoins“ XRP streng genommen nicht Ripple-Kurs nennen darf und die Verantwortlichen hinter Ripple nicht müde werden, sich von XRP abzugrenzen, hat vor allem regulatorische und strategische Gründe. Dass der XRP-Kurs tatsächlich nicht zwingend von den Entwicklungen im Ripple-Universum abhängig ist, zeigen die aktuellen Entwicklungen rund um das Zahlungsnetzwerk xRapid.

So kündigte das Unternehmen etwa an, drei neue Kryptobörsen mit ins xRapid-Boot holen. Um xRapid also weiter auszubauen, hat sich das Netzwerk die Partnerschaften mit den Börsen Bittrex, Bitso und Coins.ph zugesichert. Diese bieten aufgrund ihrer Standorte jeweils wichtige Währungstauschpaare an, die letztlich für mehr Liquidität sorgen sollen. Mit Bittrex aus den USA wird somit für das Tauschpaar US-Dollar/XRP gesorgt. Bitso aus Mexiko hingegen bringt das Tauschpaar XRP/Mexikanischer Peso und Coins.ph das Tauschpaar XRP/Philippinischer Peso bei xRapid ein.

Wenn also ein Zahlungsdienstleister aus den USA Kapital nach Mexiko senden will, wird dieses zunächst von US-Dollar in XRP und von XRP in Mexikanische Pesos getauscht – das alles erfolgt über das XRP-Ledger.

Ripple richtet den Blick nach Asien

Doch nicht nur in der Infrastruktur, sondern auch im Hinblick auf internationale Standorte weitet sich das Unternehmen bestmöglich aus. Mit dem Ziel, ein globaler Finanzdienstleister zu werden, fokussiert man sich unter anderem auf den Standort China. So eröffnete das Unternehmen in Kooperation mit LianLian International dort einen neuen Standort. Hier ist es aufgrund der regulatorischen Lage jedoch eher der Interbanken-Lösungsansatz xCurrent, der von Interesse ist. Auch für sonstige Ausbreitung sorgt das Ripple-Team im asiatischen Raum – in einer Partnerschaft mit SBI Holdings hat man einen wichtigen Verbündeten in Japan, mit dem man eine Bankenkonsortium bildete. Mit der Kotak Mahindra Bank hat man zudem einen wichtigen Verbündeten in Indien.

Doch damit nicht genug. Auch medial weiß sich das Unternehmen in Szene zu setzen. So startete Ripple zusammen mit Madonna die Aktion Raising Malawi, um Waisenkinder in Malawi zu retten. Auch für Gorillas setzte sich Ripple ein – so spendete Ashton Kutcher im Namen Ripples vier Millionen US-Dollar in XRP an Ellen DeGeneres Wildlife Fund.

XRP-Kurs verzeichnet weniger Zuwächse als das Unternehmen

Mit einem Blick auf den Ripple-Kurs (XRP!) scheinen sich die wiederholten Beteuerungen von Ripple, unabhängig von der Kryptowährung zu sein, zu bestätigen. Denn dieser bewegt sich trotz der Ausweitung des Unternehmens – zumindest im etwas weiteren Rückblick – relativ träge nach unten. Zwar konnte er im wöchentlichen Verlauf um 11 Prozent zulegen. Im Monatsrückblick liegt er jedoch bei 26 Prozent im Minus und damit momentan bei knapp 0,33 US-Dollar.

Dieser Artikel erschien zuerst auf BTC-ECHO.

Bildquellen: https://pixabay.com

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